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Schanze Unterfinning
archäologische Stätte in Deutschland
Die Schanze Unterfinning ist eine frühmittelalterliche Befestigungsanlage auf einem Geländesporn über der Windach nördlich von Unterfinning im Landkreis Landsberg am Lech. Sie liegt im Gemeindeteil Unterfinning und gehört zur Verwaltungsgemeinschaft Windach. Die Anlage ist ein Bodendenkmal mit der Denkmalnummer D-1-7932-0015 und wird als Abschnittsbefestigung eingestuft. Sie besteht aus zwei Befestigungsabschnitten, die sich auf einem flachen Gelände ausbreiten. Die Schanze ist für ihre gut erhaltene Befestigung bekannt. Der Hauptburgplatz misst etwa 215 × 140 Meter, und die Vorburg ist im Osten vorgelagert. Der Vorburgwall ist bis zu zwei bis zweieinhalb Meter hoch und verläuft an der Hangkante. Ein Abschnittswall schützt die Hochfläche im Norden, während der Hauptwall die Innenfläche um bis zu anderthalb Meter überragt. Die Anlage wird durch einen Innengraben und einen Randwall geschützt, wobei die Wallkrone schmal und die Außenseite flach verläuft. Die Schanze Unterfinning ist umgeben von steilen Hängen über der Windach, die eine besondere Befestigung erforderten. Die Anlage könnte als Schutzburg für umliegende Dorfgemeinschaften oder als Truppensammelplatz gedient haben. Ihre Konzeption weist auf eine ringwallartige Struktur hin, die vor allem gegen Fußtruppen wirksam war. Die Schanze könnte auf einen regionalen Konflikt im 10. Jahrhundert zurückgehen, der zu ihrer Errichtung führte.
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- Art
- Burg, Archäologische Stätte, Ringwall, Bodendenkmal
- Ort
- Finning
- Denkmalstatus
- Bodendenkmal in Bayern
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