Kloster Hiddensee

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KlosterLandkreis Vorpommern-RügenBezirk Landkreis Vorpommern-Rügen

Kloster Hiddensee

Kloster in Deutschland

Das Kloster Hiddensee war eine Zisterzienserabtei auf der Insel Hiddensee, die vom 13. bis 16. Jahrhundert bestand. Es wurde 1296 von Fürst Wizlaw II. von Rügen gegründet und stand unter dem Schutz des Bistums Roskilde. Die Abtei lag im Norden der Insel, in der Nähe des heutigen Ortes Kloster, und umfasste ein Gebiet mit Ackerhof und Viehhof. Die Insel Zingst wurde als Teil der Gründung übergeben, wobei eine Wiese der Stadt Barth blieb. Das Kloster war für die Seefahrt und Fischerei von Bedeutung. 1306 wurde eine Kapelle auf der Halbinsel Gellen eingerichtet, die später zur Gemeindekirche wurde. 1332 wurde das Taufbecken in eine neue Kapelle verlegt, die heute als Inselkirche Hiddensee bekannt ist. Die Abtei besaß auch Salzpfannen der Lüneburger Saline, die für ihren wirtschaftlichen Erfolg entscheidend waren. Im 15. Jahrhundert wurde das Kloster durch Brandschäden und wirtschaftliche Schwierigkeiten beeinträchtigt. Heute sind nur das Eingangstor und Reste der Mauer erhalten. 1954/55 wurden archäologische Grabungen durchgeführt, die die Raumaufteilung der Klausur und die Struktur der Klosterkirche erfassten. Die Inselkirche Hiddensee ist der letzte erhaltene Teil des Klosters und dient heute als Gemeindekirche. Die Umgebung um das Kloster besteht aus der Insel Hiddensee, dem Festland und den Halbinseln Gellen und Zingst.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Kloster, religiöse Gemeinschaft
Ort
Insel Hiddensee
Erbaut
1296
Denkmalstatus
Bodendenkmal in Mecklenburg-Vorpommern

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