Markgräfliches Opernhaus

📷 Bild: Wikimedia Commons

SehenswürdigkeitNiederösterreichBezirk Q980

Markgräfliches Opernhaus

Theatergebäude und Weltkulturerbe in Bayreuth, Bayern

Das Markgräfliche Opernhaus in Bayreuth ist ein barockes Theaterbauwerk aus dem 18. Jahrhundert, das im Originalzustand erhalten blieb. Es wurde zwischen 1744 und 1750 errichtet und zählt zu den bedeutendsten Opernbauten vor der Französischen Revolution. Das Gebäude wurde von Joseph Saint-Pierre entworfen und von den italienischen Architekten Giuseppe und Carlo Galli da Bibiena gestaltet. Es steht als Weltkulturerbe auf der UNESCO-Liste und ist ein Zeugnis der barocken Baumeisterkunst. Das Opernhaus war bis ins 19. Jahrhundert ein zentraler kultureller Ort, der von verschiedenen Ensembles und Künstlern genutzt wurde. Es war auch ein Treffpunkt für Richard Wagner, der es als Ausweichstätte für seine Festspiele nutzte. Das Gebäude überlebte den Zweiten Weltkrieg unbeschädigt und wurde nach Kriegsende wieder in Betrieb genommen. Bis in die 1930er Jahre war es eine Alltagsspielstätte, ehe die Stadthalle die Funktion übernahm. Das Opernhaus bietet einen barocken Innenraum mit Holzdecken, einem Logentheater und einem stützenfreien Dach, das bis zu 25 Meter spannt. Die Bühne ist 180 Quadratmeter groß, und die Dachkonstruktion gilt als besonders wertvoll. Die Räume sind mit mythologischen Deckengemälden und Rundbildern geschmückt. Die Atmosphäre des Gebäudes und die historische Bedeutung machen das Opernhaus zu einem einzigartigen Erlebnis.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Opernhaus, Museum
Ort
Bayreuth
Adresse
Opernstraße 14, 95444 Bayreuth
Erbaut
1744
Baustil
Barockarchitektur
Architekt
Joseph Saint-Pierre
Denkmalstatus
UNESCO-Welterbe
Quellen:Markgräfliches Opernhaus (CC0-1.0)

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