Kloster Morimond

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KlosterGrand EstBezirk Grand Est

Kloster Morimond

Primarabtei der Zisterzienser, Kloster in Frankreich

Kloster Morimond ist ein Zisterzienserabtei, das heute in Parnoy-en-Bassigny im Département Haute-Marne in der Region Grand Est in Frankreich liegt. Es war eine der vier Primarabteien des Zisterzienserordens und wurde im Jahr 1115 von Stephan Harding gegründet. Die Abtei befand sich im Umfeld von etwa 100 km um Cîteaux und hatte 261 Tochterklöster, darunter 29 unmittelbare. Morimond war ein zentraler Ort für die Gründung zahlreicher Klöster, sowohl in Frankreich als auch im Ausland. Von hier aus entstanden 44 deutsche und über 700 andere Zisterzienerklöster zwischen 1123 und 1305. Bekanntestes Beispiel ist das Kloster Maulbronn, das als besterhaltene mittelalterliche Klosteranlage nördlich der Alpen gilt. Die Abtei wurde mehrfach zerstört, insbesondere während der Religionskriege, und wurde 1791 aufgegeben. Die Kirche blieb erhalten, verfiel aber im 19. Jahrhundert zur Ruine. Die Abtei besitzt eine dreischiffige, kreuzförmige Kirche mit geschlossenem Chor und Kapellen. Ein Fragment des nördlichen Seitenschiffs und das Eingangsportal des 18. Jahrhunderts sind noch vorhanden. Die Abtei war bekannt für ihre strengen, schlichten Bauten nach zisterziensischer Bauvorschrift. Zu den berühmten Bewohnern zählte Otto von Freising, der später Abt wurde, sowie Papst Benedikt XII., der in Morimond seine Laufbahn als Mönch begann.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Kloster, religiöse Gemeinschaft, Primarabtei, Klosterruine, Zisterzienserkloster
Ort
Parnoy-en-Bassigny
Erbaut
1101
Baustil
Gotische Architektur
Denkmalstatus
eingetragenes historisches Denkmal

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