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Schloss Heiligenkreuz-Gutenbrunn
Schloss im Bezirk St. Pölten, Niederösterreich
Das Schloss Heiligenkreuz-Gutenbrunn steht im Schlossweiler Heiligenkreuz in der Katastralgemeinde Gutenbrunn der Stadtgemeinde Herzogenburg im Bezirk St. Pölten in Niederösterreich. Es ist ein Denkmal mit einem dreiflügeligen Schlossgebäude, das aus mehreren Trakten besteht. Der Nordtrakt wurde um 1740/1760 errichtet, der Westtrakt als Alumnatstrakt 1754 angebaut. Die Marienkapelle, die 1733–1735 gebaut wurde, wurde später in das Schloss integriert. Das Schloss war bis 1858 in der Familie Figdor besessen und erlitt 1945 Bombenschäden. 1964 wurde im Nord- und Osttrakt das Barockmuseum eingerichtet, das 2001 geschlossen wurde. Die Marienkapelle beherbergt eine Wand- und Deckenmalerei von Paul Troger aus dem Jahr 1735 sowie ein Kuppelfresko mit Mariä Himmelfahrt. Die Architekturmalerei stammt von Domenico Francia um 1755. Der Schlossgarten im Nordwesten enthält barocke Statuen von Ceres und Bacchus auf hohen Sockeln. Die Ostseite zeigt die Marienkapelle mit einer halbrunden Apsis, die vom Kirchturm mit Zwiebelhelm überragt wird. Die Pfarrkirche Gutenbrunn-Heiligenkreuz Mariä Himmelfahrt bildet den Südtrakt. Die Räume des Schlosses umfassen den Alumnatstrakt, die Marienkapelle und die ehemalige Pfarrkirche.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Museum, Schloss
- Ort
- Herzogenburg
- Adresse
- Heiligenkreuz 1, 2
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
In der Nähe
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