Oberschlesischer Turm

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Oberschlesischer Turm

Wasserturm in Posen

Der Oberschlesische Turm war ein Wasserturm und Ausstellungsgebäude in Posen, errichtet zwischen 1910 und 1911. Er stand an der Glogauer Straße, axial hinter dem Haupteingang des Ausstellungsgeländes. Der Turm war nach dem Hamburger Schanzenturm der zweitgrößte Wasserturm des Deutschen Reichs. Er wurde durch die Donnersmarckhütte AG gebaut und finanziert von Unternehmen aus dem Oberschlesischen Industriegebiet. Der Turm bot während der Ostdeutschen Ausstellung 1911 Ausstellungsfläche für Industrieprodukte. Sein Erdgeschoss hatte eine Grundfläche von 2642 m² und war als Sechzehneck gestaltet. Im Inneren gab es mehrere Ebenen mit Treppen, Aufzügen und einem Restaurant, das 600 Personen Platz bot. Die Außenwände waren mit Ziegeln und Fenstern versehen, und die Konstruktion bestand aus Eisen und Stahl. Nach der Ausstellung diente der Turm als Wasserturm für die Stadtteile St. Lazarus und Jersitz. Während des Zweiten Weltkriegs wurde er beschädigt, und nach dem Krieg blieb nur der untere Teil erhalten. In den 1980er Jahren wurde die ursprüngliche Stahlkonstruktion entdeckt und freigelegt. Der Turm war ein Wahrzeichen von Posen und inspirierte architektonische Werke wie Metropolis.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Turm, Wasserturm
Ort
Posen
Adresse
Głogowska 14
Erbaut
1911
Architekt
Hans Poelzig
Denkmalstatus
unbewegliches Denkmal (Polen)

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