📷 Bild: Wikimedia Commons
Burg Hohenfels (Elsass)
Burg in Frankreich
Die Burg Hohenfels ist eine Ruine einer Höhenburg in der Gemeinde Dambach im Elsass. Sie wurde erstmals 1293 urkundlich erwähnt und lag in der Region um die Vogesen. Die Burg war bis Mitte des 14. Jahrhunderts im Besitz derer von Ettendorf und wurde 1369 an Ulrich von Finstingen verkauft. Im Laufe der Zeit durchlief sie zahlreiche Lehnsherrenwechsel, bis sie 1514 in den gemeinsamen Besitz der Grafen von Hanau-Lichtenberg und Zweibrücken-Bitsch gelangte. 1679 wurde sie endgültig von den Franzosen niedergebrannt. Die Burg war bis ins 17. Jahrhundert in Privatbesitz, wobei sie mehrfach zwischen verschiedenen Adelsgeschlechtern wechselte. Sie blieb bis zur Zerstörung 1679 ein bedeutendes Gut der Region. Die historischen Ereignisse umfassen den Verkauf an Ulrich von Finstingen, die Ehe Ulrichs Tochter mit Graf Emich VII. von Leiningen-Dagsburg sowie die Zerstörung durch die Bürger von Straßburg und Hagenau. Die Ruine umfasst Teile der westlichen Wand des dreistöckigen Palas sowie in den Felsen eingehauene Kammern und einen Kerker. Das Baugerüst besteht aus Buckelquader aus rotem Vogesensandstein. Die Ausblicke über die umliegende Landschaft und die Ruinenstruktur bieten Einblick in die Geschichte der Region. Die Umgebung um die Burg ist geprägt von der Vogesen-Region und den historischen Verbindungen zu den umliegenden Städten.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg
- Ort
- Dambach
- Adresse
- Hohenfels
- Erbaut
- 1300
- Denkmalstatus
- eingetragenes historisches Denkmal
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