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Minoritenkloster Guhrau

Kloster in Guhrau im damaligen Herzogtum Glogau in Schlesien, heute Góra in der Woiwodschaft Niederschlesien (Polen)

Das Minoritenkloster Guhrau war ein Franziskanerkloster in Kainzen, einem Ortsteil der heutigen Stadt Góra in der Woiwodschaft Niederschlesien. Es wurde 1456/58 von Herzog Wladislaus gegründet und gehörte zur böhmischen Minoritenprovinz. Die Klostergebäude standen im Dorf Kainzen, doch von ihnen blieb nichts erhalten. Die Klosterkirche hatte ein unbekanntes Patrozinium. Das Kloster war bis 1530 bestehen, als die Ordensbrüder verließen. Die Stadt Guhrau erwarb später den Burglehn, der einst zum Unterhalt der Burg diente, und nutzte Baumaterialien des abgebrochenen Klosters für die Kirche. 1653 wurde eine Wiederbesiedlung angestrebt, doch der Plan scheiterte vermutlich an Widerständen der polnischen Franziskanerprovinz oder des Ortspfarrers. Vor Ort gibt es keine erhaltenen Gebäude, doch die historischen Verbindungen zu Guhrau sind deutlich. Die Stadt besitzt heute Güter, die einst dem Kloster gehörten, und die Reste des Klosters wurden für die Kirche genutzt. Die Lage des ehemaligen Klosters ist im Dorf Kainzen, und die Umgebung umfasst die Stadt Góra sowie die Region Niederschlesien.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Kloster
Ort
Góra

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