Schloss Krummennaab
archäologische Stätte in Deutschland
Das Schloss Krummennaab war ein abgegangenes Schloss in der Gemeinde Krummennaab im Landkreis Tirschenreuth in Bayern. Es stand an der Fichtelnaab und wurde als Bodendenkmal im Bayernatlas unter der Aktennummer D-3-6138-0068 geführt. Die Anlage war ursprünglich eine mittelalterliche Burg, die im Laufe der Zeit mehrfach verändert und verpachtet wurde. Die Burg war von 1053 bis 1382 in verschiedenen Händen, darunter die Wilde von Willdenreuth und die Nothaft. 1560 bis 1564 verpachteten die Nothaft die Burg an Leutdolph von Gottfard, und 1564 wurde sie an Georg Wisbeck verkauft. 1894 errichtete Josef Peschka eine Porzellanfabrik, die bis 1939 von Wilhelm Seltmann übernommen wurde. 1966 wurde das Schlossgebäude abgetragen, und 2013 wurden alle Anlagen abgerissen. Heute sind nur zwei Wappensteine und eine barocke Zaunsäule als Erinnerung an das Schloss erhalten. Die Anlage umfasste Vorburggebäude wie Getreidestadel und Brauhaus sowie ein rechteckiges Schlossgebäude mit gewölbten Kellern. Die Umgebung umfasste ein Graben mit steinerner Brücke und verschiedene Stallungen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Archäologische Stätte
- Ort
- Bayern
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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