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Hladké Životice
Gemeinde in Tschechien
Hladké Životice ist eine Gemeinde im Okres Nový Jičín, etwa elf Kilometer nordwestlich von Nový Jičín. Der Ort liegt in der Mährischen Pforte, beiderseits des Husí potok, und reicht bis zur Oder. Westlich erheben sich der Životický vrch (284 m) und der Stachovický vrch (369 m). Die Autobahn D 1 durchschneidet das Oberdorf, die Staatsstraße I/57 das Mitteldorf. Zwei Eisenbahnstrecken verlaufen durch das Gebiet, darunter die Hauptbahn Břeclav–Petrovice u Karviné und die Regionalbahn Suchdol nad Odrou–Fulnek. Der Ort hat eine reiche Geschichte, die bis in die Altsteinzeit zurückreicht. Das Dorf wurde im 13. Jahrhundert während der deutschen Kolonisation gegründet. 1324 wurde es erstmals schriftlich erwähnt. Im 16. Jahrhundert begann die Reformation, und 1686 wurde eine steinerne Kirche errichtet. 1924 wurde der tschechische Name Hladké Životice eingeführt. 1945 kehrte die Gemeinde zur Tschechoslowakei zurück, und 1993 wurde sie wieder eigenständig. 2011 lebten 963 Einwohner in 262 Häusern. In Hladké Životice gibt es mehrere sehenswerte Orte. Die Kirche des hl. Nikolaus wurde 1686 errichtet und hat einen erhöhten Turm aus dem Jahr 1870. Im Oberdorf steht ein Gedenkstein für die Opfer des Zweiten Weltkrieges, sowie ein Denkmal für Heinrich Irmler. Im Dorf gibt es historische Gehöfte, ein Naturreservat und eine Bahnhofsanlage, die als Kulturdenkmal geschützt ist. Die Gemeinde umfasst einen Katastralbezirk ohne Ortsteile.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Tschechien
- Ort
- Okres Nový Jičín
- Seehöhe
- 254 m
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