Nörvenich

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Nörvenich

Gemeinde in Nordrhein-Westfalen

Nörvenich ist eine Gemeinde im Kreis Düren in Nordrhein-Westfalen. Sie liegt in der Zülpicher Börde und wird vom Neffelbach durchflossen. Unter der Gemeinde befindet sich eines der größten Braunkohle-Vorkommen Deutschlands, das Isweiler Feld. Die Gemeinde grenzt an Kerpen, Erftstadt, Vettweiß, Kreuzau, Düren und Merzenich. Sie besteht aus 14 Ortsteilen, wobei der Hauptort Nörvenich 3848 Einwohner zählt. Die Einwohnerzahl überstieg 11.000 im Jahr 2019. Nörvenich hat eine reiche Geschichte, die bis in die römische Zeit zurückreicht. Die mittelalterliche Festungsanlage „Noruenich“ war vermutlich aus einem römischen Kastell hervorgegangen und diente dem Schutz des Vicus. Die Anlage war 616 m lang und 308 m breit. Die mittelalterlichen Wehr- und Brandgassen führten vom Marktplatz zu den Wällen. Im Burgpark liegen noch Reste der alten Umwallung, darunter der Kockelsberg. Die Festungsanlage wurde im 16. Jahrhundert noch funktionsfähig, und die Tore wurden 1678 zerstört. In Nörvenich gibt es zahlreiche historische Räume und Wege. Die mittelalterliche Befestigung umschloss das Dorf mit Wällen und Gräben, die bis in die 1830er Jahre erhalten blieben. Die Wehr- und Brandgassen führten vom Marktplatz zu den Wällen und sind teilweise noch vorhanden. Der Kockelsberg ist der letzte erhaltene Teil der alten Umwallung. Die Wallanlage war mit Spitzgräben versehen, die bis ins 19. Jahrhundert sichtbar waren. Die Westseite des Dorfes war durch Wälle, Gräben und einen Hag geschützt, der bis 1857 existierte. Die historischen Funde belegen eine ständige Besiedlung des Gebiets.

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Art
Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
Ort
Kreis Düren
Seehöhe
114 m

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