📷 Bild: Wikimedia Commons
Wilhelmskirche
Kirchengebäude in Bad Kreuznach
Die Wilhelmskirche in Bad Kreuznach war eine lutherische Kirche, die zwischen 1698 und 1700 erbaut wurde. Sie stand in der Altstadt der Stadt und ist heute nur noch durch ihren Turm mit neugotischem Glockengeschoss aus dem Jahr 1862 sowie ein Türgewände aus dem Jahr 1561 als Spolie erkennbar. Die Kirche war Teil der lutherischen Gemeinde, die in der Region eine wichtige Rolle spielte. Die Kirche war ein Zentrum der lutherischen Gemeinde, die bis 1817 mit der reformierten Gemeinde vereinigt wurde. Die Gemeinde hatte eine lange Geschichte, mit Pfarrern wie Justus Wilhelm Nigrinus und Johann Georg Keifflin, der den Namen der Kirche als Anspielung auf die katholischen Landesherren setzte. Die Kirche wurde mit Unterstützung aus verschiedenen Regionen finanziert und erhielt ein barockes Aussehen mit Emporen und einem Altar. In der Wilhelmskirche wurden verschiedene religiöse und kulturelle Ereignisse gefeiert. Sie war auch während der Vereinigung der evangelischen Gemeinden ein Symbol der Einheit. Die Kirche wurde mehrfach renoviert und spielte eine Rolle in der Geschichte der Stadt, darunter bei der Hochzeit von Karl Marx und Jenny von Westphalen. Die Kirche blieb bis in die moderne Zeit ein bedeutendes religiöses und kulturelles Zentrum.
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- Art
- Turm, Kirchengebäude
- Ort
- Bad Kreuznach
- Baustil
- Barockarchitektur
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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