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Ringwall Rittershausen

Burg in Hessen, Deutschland

Der Ringwall Rittershausen ist eine abgegangene Ringwallanlage auf der Anhöhe der Hohen Lay mit einer Höhe von 516 Metern. Die Anlage liegt im Dietzhölztal, im mittelhessischen Lahn-Dill-Kreis. Sie datiert aus der La-Tène-Zeit und wurde zwischen 450 und 300 vor Christus besiedelt. Die Höhenburg entstand vermutlich in der frühen Latènezeit und wurde im 3. Jahrhundert vor Christus zerstört. Die Wallanlage wurde zwischen 1911 und 1913 erforscht, wobei Pfarrer Karl Nebe und Kommerzienrat Gustav Jung unter der Leitung des Landesmuseums in Wiesbaden archäologische Funde wie Eisenwaffen, Keramik und Schmuckstücke entdeckten. Die Anlage könnte eine Befestigungsanlage keltischen Adels gewesen sein und wurde nach der Zerstörung nicht wieder aufgebaut. Die Anlage liegt auf einer Anhöhe mit umliegender Landschaft, die vom Dietzhölztal umgeben ist. Die Ruine bietet einen Ausblick auf die umliegenden Täler und die umgebende Natur. Die Umgebung ist geprägt von der Landschaft des Lahn-Dill-Kreises und eignet sich für Wanderungen und Naturerlebnisse.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Burg, Archäologische Stätte
Ort
Rittershausen (Dietzhölztal)
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Deutschland

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