Pelze

📷 Bild: Wikimedia Commons

Sachsen-Anhalt

Pelze

Die Pelze ist ein Zufluss der Mulde im Biosphärenreservat Mittelelbe und im Naturschutzgebiet Untere Mulde. Sie liegt im Dessau-Wörlitzer Gartenreich und mündet zwischen Dessau und Roßlau in die Elbe. Das Gewässer ist etwa 1,5 km lang und wird durch den Fließgraben mit dem Leiner See und dem Löbben verbunden. Die Seen sind von dem Kapengraben in die Mulde gespeist, und bei Hochwasser kommt die Pelze auch mit der Igel-Lache in Kontakt. Die Pelze gilt als artenreichstes Altwasser des Naturschutzgebietes mit 21 nachgewiesenen Arten, darunter Rapfen, Zope und Bitterling. Sie wurde 1927 als Biberschutzgebiet ausgewiesen, um den Elbebiber zu schützen. Das Schutzgebiet war eines der ersten seiner Art in Deutschland. Die Pelze fließt in einen Winkel, der bei ihrer Mündung in die Mulde entsteht. In dieser Region befanden sich im 12. Jahrhundert die Burg Waldeser und ein Dorf mit demselben Namen. Die Umgebung umfasst Seen, Fließgräben und Altwasser, die zum Schutz der Tierwelt beitragen.

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