📷 Bild: Wikimedia Commons
Schloss Ebelsbach
archäologische Stätte in Deutschland
Das Schloss Ebelsbach liegt im Ortskern von Ebelsbach im Landkreis Haßberge in Unterfranken. Es ist eine zweiteilige Renaissanceanlage, die ursprünglich als Burg errichtet wurde und im 16. Jahrhundert durch einen Neubau im Stil der Frührenaissance ergänzt wurde. Die Anlage war bis 2009 gut erhalten, wurde aber durch einen Großbrand schwer beschädigt und ist seitdem nicht mehr wiederaufgebaut worden. Der historische Wert des Schlosses liegt in seiner Renaissancearchitektur und der langen Besitzgeschichte der Familie von Rotenhan, die seit 1355 in Ebelsbach ansässig war. Die Anlage war Teil des komplexen Herrschaftsgebiets zwischen den Hochstiften Bamberg und Würzburg. Das Schloss war ein Lehen des Bistums Bamberg, während die äußere Mauer und der Burggraben dem Bistum Würzburg gehörten. Die Familie von Rotenhan besaß das Gut bis ins 16. Jahrhundert, als die Linie erlosch. Das Schloss besteht aus einem Hauptschloss und Nebengebäuden, die von einer Ringmauer umgeben sind. Die Hauptschlossanlage ist durch einen breiten Trockengraben geschützt, der im Notfall geflutet werden konnte. Die Mauerwerkstruktur und die Schießscharten zeigen die wehrhafte Ausstattung. Im Inneren gibt es noch Reste der barocken Einrichtung und eine Schlosskapelle aus dem Jahr 1580. Die Ruine ist durch ein Notdach vor Witterungsschäden geschützt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Schloss, Archäologische Stätte
- Ort
- Ebelsbach
- Adresse
- Stettfelder Straße 14
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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