Kloster Clairefontaine
Kloster in Frankreich
Das Kloster Clairefontaine ist eine ehemalige Zisterzienserabtei in der Gemeinde Polaincourt-et-Clairefontaine im Département Haute-Saône, Region Franche-Comté, Frankreich. Es liegt etwa 31 km nördlich von Vesoul und 9 km südlich von Vauvillers. Das Kloster wurde 1132 von Guy de Jonvelle gestiftet und von Zisterziensern aus Morimond besetzt. Es besaß zahlreiche Güter und Grangien, darunter die Grangie von Vaux, aus der 1168 das Tochterkloster Vaux-la-Douce entstand. Das Kloster erlebte im 14. Jahrhundert schwere Zeiten durch Kriege, Plünderungen und Brandschäden, insbesondere 1361, 1569, 1595 und 1636. 1644 blieb nur noch ein Mönch zurück. Im 17. Jahrhundert lag es in Ruinen, doch 1740 begann der Wiederaufbau. Während der Französischen Revolution wurde es 1790 aufgelöst, die Kirche wurde abgebrochen. Später diente das Kloster als Fayencenmanufaktur bis 1930 und ab 1938 als psychiatrische Klinik. Der Hauptbau des 18. Jahrhunderts ist heute als Monument historique geschützt. Nördlich davon liegen Reste des Kreuzgangs mit spitzbogigen Gewölben. Die Anlage umgibt eine ländliche Landschaft, die von den historischen Gütern des Klosters geprägt ist. Die Umgebung bietet ruhige Wege und Ausblicke auf die umliegenden Dörfer und Felder.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Abtei
- Ort
- Polaincourt-et-Clairefontaine
- Erbaut
- 1132
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