📷 Bild: Wikimedia Commons
mémorial des déportations
Museum in Frankreich
Der Mémorial des déportations ist ein Museum im 2. Arrondissement von Marseille, direkt am Fuße des Fort Saint-Jean. Es befindet sich in einem Blockhaus, das die deutsche Armee während des Zweiten Weltkriegs errichtete. Das Museum liegt gegenüber den zerstörten Quartieren der riva nord des Vieux-Port, die 1943 durch die Razzia von Marseille zerstört wurden. Das Museum wurde 1995 eingeweiht, um die Geschichte und die Erinnerung an die Opfer des Nazismus zu bewahren. Es schloss 2012 vorübergehend, um Umbauarbeiten am Fort Saint-Jean und dem MuCEM sowie eine Modernisierung durchzuführen. Die erneute Öffnung erfolgte 2014, und 2019 wurde es unter dem Namen „Mémorial des déportations“ mit einem überarbeiteten Ausstellungsprogramm wiedereröffnet. Die Ausstellung umfasst drei Ebenen und erzählt die Geschichte der Menschen, die in Marseille und der Region verhaftet, deportiert und ermordet wurden. Es wird besonders die Rolle der Nazis und der Vichy-Regierung in den Ereignissen von 1943 beleuchtet. Das Museum ist Teil der „historischen Route“, die den Musée d'histoire mit dem MuCEM verbindet.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Museum, Gebäude
- Ort
- 2. Arrondissement
In der Nähe
- Fort Saint-Jean93 m
- Tour du Fanal116 m
- Museum der Zivilisationen Europas und des Mittelmeers189 m
- Musée Regards de Provence242 m
- théâtre antique de Marseille203 m
- îlot urbain grec du collège du Vieux-Port233 m
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