Abtei Saint-Fuscien

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KlosterHauts-de-FranceBezirk Hauts-de-France

Abtei Saint-Fuscien

Kloster in Frankreich

Die Abtei Saint-Fuscien ist eine Benediktinerabtei, die im 6. Jahrhundert gegründet wurde und sich in der Gemeinde Saint-Fuscien befindet, südlich von Amiens in der Region Picardie. Sie ist ein Monument historique seit 1988 und steht unter der Nummer PA00116240 in der Base Mérimée. Die Abtei wurde ursprünglich vom König Chilperich I. oder der Königin Fredegunde gegründet und war bis zur Normanneninvasion 859 bestehen. Die Abtei erlebte mehrere Zerstörungen und Wiedererrichtungen, darunter 859, 925 und im 13. Jahrhundert. Unter Graf Enguerrand I. de Coucy wurde sie erneut aufgebaut und mit Benediktinermönchen besetzt. Barthélemy leitete die Abtei im 13. Jahrhundert und war als Reclus de Molliens bekannt. 1533 wurde die Abtei in Kommende verwandelt, und 1648 wurde die Maurinerreform eingeführt. Während der Französischen Revolution 1790 wurde sie aufgelöst und zum Nationalgut erklärt. Das heutige Schloss von Saint-Fuscien ist das restaurierte Abtsgebäude unter den Maurinern. Daneben existiert ein erhalten gebliebener Pavillon. In Amiens wird ein Psalter aus dem 13. Jahrhundert aufbewahrt, der mit der Abtei in Verbindung steht. Die Abtei hat eine reiche Geschichte und ist Teil der kulturellen Landschaft der Region.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Abtei
Ort
Saint-Fuscien
Denkmalstatus
eingetragenes historisches Denkmal

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