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Königsstädtisches Theater
ehemaliges Volkstheater am Berliner Alexanderplatz
Das Königsstädtische Theater war das erste bürgerliche Theater Berlins und befand sich am Alexanderplatz 2 in der Königsstadt, direkt vor dem Königstor. Es lag nördlich der historischen Altstadt und wurde 1824 eröffnet. Das Gebäude war eine umgebautene Wollmanufaktur und wurde von Carl Theodor Ottmer gestaltet. Das Theater war bis 1851 aktiv und spielte vor allem Lustspiele, Singspiele und Berliner Possen. Bekannte Stücke stammten von Adolf Glaßbrenner und David Kalisch. Es war besonders bekannt für seine Berliner Possen und stand im Zentrum gesellschaftlicher Debatten. In der Zeit der Revolution 1848 solidarisierte sich das Theater mit den Revolutionären. Besucher konnten sich in einem großzügigen Gebäude mit Bühne und Zuschauerbereich bewegen. Ausblick auf den Alexanderplatz und die umliegende Altstadt boten einen Eindruck der Stadt. Die Umgebung umfasste historische Gebäude und später das Alexanderhaus. Das Theater war ein Zentrum kultureller und politischer Aktivitäten.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Haus, Theatergebäude
- Ort
- Bezirk Mitte
- Adresse
- Alexanderstraße 1–2
- Erbaut
- 1823
- Architekt
- Carl Theodor Ottmer
In der Nähe
- Urania-Weltzeituhr58 m
- Alexanderplatz99 m
- Berolinahaus123 m
- Brunnen der Völkerfreundschaft153 m
- Bahnhof Berlin-Alexanderplatz148 m
- U-Bahnhof Alexanderplatz151 m
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