Thiendorf

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Landkreis MeißenBezirk Landkreis Meißen

Thiendorf

Gemeinde im Landkreis Meißen, Sachsen, Deutschland

Thiendorf ist eine Gemeinde im Landkreis Meißen in Sachsen. Die Gemeinde liegt zwischen der Großenhainer Pflege und den Königsbrück-Ruhlander Heiden, an der Bundesautobahn 13 und der Bundesstraße 98. Sie umfasst mehrere Ortsteile, darunter Dammenhain und Lötzschen. Die historische Ausgrabung am Kiestagebau Würschnitz fand 2026 statt und enthüllte einen Bestattungsplatz aus der Schnurkeramik-Zeit. Erstmals urkundlich erwähnt wurden die Dörfer Dammenheim und Timmendorf im Jahr 1350. Thiendorf hat sich durch gute Verkehrsanbindung und wirtschaftliche Entwicklung positiv entwickelt. Das Gewerbegebiet östlich der Autobahn wuchs stark an, und 2016 wurde die Nachbargemeinde Tauscha eingegliedert. Die Bevölkerung lag 2022 bei 3719 Einwohnern, davon 95,6 % Deutsche. Der Anteil der evangelischen Christen beträgt 35,9 %, was doppelt so hoch ist wie im gesamten Freistaat Sachsen. Die Gemeinde verfügt über ein Gewerbegebiet, ein Zentrallager von Netto und ein Bauvorhaben des Paketdienstleisters Hermes. In Thiendorf gibt es den Kursächsischen Viertelmeilenstein von der Poststraße, eine Nachbildung vor dem Gemeindeamt. Der Originalstein aus 1722 ist im Lapidarium in Meißen ausgestellt. Bekannte Persönlichkeiten aus der Region sind Otto Kaule, ein Zeichner und Illustrator, sowie Oscar Theodor Auerswald, ein historischer Persönlichkeit aus Ponickau. Peter Kotte, ein Fußballspieler, wurde in Lötzschen geboren. Die Gemeinde hat eine reiche Geschichte und kulturelle Verbindungen.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
Ort
Landkreis Meißen
Seehöhe
153 m

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