📷 Bild: Wikimedia Commons
Bělá pod Pradědem
Gemeinde in Tschechien
Bělá pod Pradědem liegt im Okres Jeseník, südlich von Jeseník im Altvatergebirge. Die Gemeinde erstreckt sich im Tal des Flusses Bělá und umfasst mehrere Ortsteile wie Bělá, Albrechtov und Domašov. Westlich davon liegen die Seitentäler der Flüsse Filipovický potok und Červenohorský potok. Die Täler von Borový potok, Keprnický potok und Zaječí potok sind unbesiedelt. Der Ort hat eine reiche Geschichte, die bis ins 13. Jahrhundert zurückreicht. 1284 wurde er erstmals erwähnt, und bereits damals gab es einen Markt und eine Kirche. Während des Zweiten Weltkrieges wurden Gefangenenlager eingerichtet, die nach 1945 als Internierungslager für die deutsche Bevölkerung genutzt wurden. 1964 wurden Adolfovice und Domašov vereinigt und in Bělá pod Pradědem umbenannt. In Bělá pod Pradědem gibt es mehrere sehenswerte Kirchen und Kapellen, darunter die Pfarrkirche des hl. Thomas in Dolní Domašov und die Wallfahrtskapelle der hl. Maria in Horní Domašov. Auf dem Gelände des ehemaligen Waldlagers Rudohoří wurde ein Friedhof für sowjetische Kriegsgefangene und Deutsche eingeweiht. Zudem existieren Friedhöfe für die Lager Borek-Kieflich 2. Die Gemeinde besteht aus mehreren Ortsteilen und Katastralbezirken.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Tschechien
- Ort
- Okres Jeseník
- Seehöhe
- 474 m
- Website
- http://www.bela.cz
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