Třebom

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Třebom

Gemeinde in Tschechien

Třebom ist eine Gemeinde im Okres Opava, Tschechien. Sie liegt im äußersten Norden des Hultschiner Ländchens an der polnischen Grenze und ist nur im Südosten mit dem tschechischen Staatsgebiet verbunden. Das Dorf befindet sich am Flüsschen Pština in der Hlučínská pahorkatina und bildet einen Zipfel ins polnische Territorium hinein. Die Staatsstraße II/467 verläuft durch den Ort und verbindet Sudice mit Kietrz. Třebom hat eine reiche Geschichte, die bis ins 14. Jahrhundert zurückreicht. Im Jahr 1349 wurde das Dorf erstmals erwähnt, und es war Teil der Herrschaft der Zemanenfamilie. 1742 fiel das Dorf an Preußen, und 1920 wurde es Teil der Tschechoslowakei. 1938 wurde es von Deutschland besetzt, und nach dem Zweiten Weltkrieg kehrte es an die Tschechoslowakei zurück. Heute ist es eine kleine Gemeinde mit 206 Einwohnern. In Třebom gibt es mehrere sehenswerte Orte, darunter die katholische Pfarrkirche St. Georg, die 1781–1785 errichtet wurde. Zudem sind das ehemalige Erbgericht, die Friedhofskapelle und ein Gedenkstein für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges zu besichtigen. Die Gemeinde hat keine Ortsteile und besteht aus einem Katastralbezirk. Die Bevölkerung besteht größtenteils aus Tschechen, mit einer geringen Zahl an Deutschen.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde in Tschechien
Ort
Okres Opava
Seehöhe
226 m

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