📷 Bild: Ernst Eichgrün (1858-1925) · Public domain · Wikimedia Commons
Palast Barberini
Bürgerhaus in Potsdam, Brandenburg
Der Palast Barberini steht in Potsdam, Humboldtstraße 5/6, und wurde im 18. Jahrhundert als klassizistisch-barockes Bürgerhaus unter Friedrich II. errichtet. Er war nach dem römischen Palazzo Barberini benannt und bildete den südöstlichen Abschluss des Alten Marktes. Das Gebäude stand an der Südseite des Platzes und war Teil der umfassenden Stadterneuerung, die von Friedrich II. initiiert wurde. Es war eines der letzten Bauten des Königs in der Umgebung des Stadtschlosses. Der Palast Barberini war ein bedeutendes Beispiel des königlichen Städtebaus, das die italienische Renaissance und andere ausländische Vorbilder in Potsdam adaptierte. Er wurde 1771–1772 nach Entwürfen von Carl von Gontard errichtet und stand bis 1945 als repräsentatives Gebäude für das Kulturleben der Stadt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude zerstört, doch ab 2013 wurde es nach Originalplänen wiedererrichtet und als Kunsthaus Museum Barberini genutzt. Im Inneren des Palastes gab es ursprünglich Wohnungen und Säle, die im 19. Jahrhundert umgebaut wurden. Die Fassade besteht aus dreizehn Fensterachsen mit einem markanten Risalit, der durch Säulenordnungen und Rundbogenfenster hervorsticht. Die Seitenflügel folgten der Gliederung des Hauptbaus, während die Rückseite schlichter gestaltet war. Die Wiedererrichtung beibehielt die ursprüngliche Architektur und ermöglichte die Nutzung als kulturelles Zentrum.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Bürgerhaus
- Ort
- Potsdam
- Adresse
- Humboldtstraße 5/6
- Erbaut
- 1770
- Baustil
- Grand Siècle
- Architekt
- Carl von Gontard
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