Gerhardshofen

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MittelfrankenBezirk Mittelfranken

Gerhardshofen

Gemeinde in Deutschland

Gerhardshofen liegt im unteren Aischgrund im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim. Die Gemeinde grenzt an Dachsbach, Weisendorf, Oberreichenbach, Emskirchen, Diespeck und Gutenstetten. Sie besteht aus 14 Gemeindeteilen, darunter Wüstungen wie Aichen und Burgstall. Auf dem Gemeindegebiet sind verschiedene Gemarkungen mit unterschiedlichen Flächen und Flurstücken verzeichnet, wobei die Gemarkung Gerhardshofen die größte Fläche hat. Der Ort entstand vermutlich im 9. Jahrhundert als Forststation und war im Herzogtum Franken. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Gerhardshofen 1235 als „Gerharteshouen“. Der Ortsname bezieht sich vermutlich auf den Gründer Gerhard. Im Laufe der Geschichte gehörte der Ort verschiedenen Herren und Ämtern, unter anderem den Seckendorffern und dem Amt Dachsbach. Im Dreißigjährigen Krieg wurden Häuser und die Kirche zerstört, doch die Gemeinde erholte sich bis ins 18. Jahrhundert. Gerhardshofen ist bekannt für seine Kirche, die 1471 errichtet und 1481 eingeweiht wurde. Im 18. Jahrhundert gab es 57 Anwesen, die verschiedenen Grundherren gehörten. Die Gemeinde war Teil der Verwaltungsgemeinschaft Uehlfeld und hatte bis 1976 eine Bahnverbindung. Heute zählt Gerhardshofen zu den größeren Gemeinden im Landkreis und ist ein Zentrum für kulturelle Veranstaltungen wie das Dorffest und das Weinfest.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
Ort
Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim
Seehöhe
288 m
Quellen:Gerhardshofen (CC0-1.0)

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