Eiersberg
Berg in der Rhön
Der Eiersberg ist ein Berg in Unterfranken, der sich bei Mittelstreu befindet. Er ist ein langgezogener Rücken mit einer Steilhang an der Ostseite, der direkt an den Lauf der Streu angrenzt. Am Fuß des Berges liegen mehrere Quellen, die die Streu speisen. Die Gegend ist geprägt von einer starken Wasserführung und einer besonderen Lage an der fränkischen Saale. Die Höhensiedlung auf dem Eiersberg wurde in mehreren Phasen besiedelt. Die erste Begehungen datieren vermutlich aus dem Mesolithikum und dem Neolithikum. In der Hallstattzeit gab es eine intensive Besiedlung, und im 4. Jahrhundert vor Christus wurde die Anlage stark ausgebaut. Die größte Ausbauphase umfasste eine Pfostenschlitzmauer und einen breiten Graben. Die Anlage zählt zu den umfassend untersuchten Geländedenkmalen der Eisenzeit in Unterfranken. Auf dem Plateau des Eiersbergs sind heute noch Reste der Befestigung sichtbar, darunter ein 130 m langer Wall. Die Ausgrabungen haben Häuserreihen und Speicherbauten zutage gefördert. Die Funde umfassen Keramiken, Metallgegenstände und Teile von Bronzegefäßen. Die Anlage bietet Einblick in die Siedlungslandschaft zwischen Rhön und Thüringer Wald.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Berg
- Ort
- Bayern
- Seehöhe
- 349 m
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