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Abtei Saint-Pierre-le-Vif
Kloster in Frankreich
Die Abtei Saint-Pierre-le-Vif war ein Benediktinerkloster in Sens, Département Yonne. Sie wurde im 6. Jahrhundert von Theudechild gegründet, der Tochter des Frankenkönigs Theuderich I. Das Kloster stand östlich der mittelalterlichen Stadt und entwickelte sich zu einer der reichsten Einrichtungen des Erzbistums Sens. Es wurde mehrmals zerstört oder beschädigt, etwa durch Feuer oder Überfälle. Die Abtei spielte eine bedeutende Rolle im Erzbistum, da der neue Erzbischof vor seiner Amtseinführung dort wohnte. Die Abtei war bis 1534 von regulären Äbten geleitet, danach durch Kommendataräbte, die die Einkünfte persönlich beanspruchten. 1639 übernahm sie die Reformation der Mauriner. 1713 verlor sie den Rang einer Abtei, und die Einkünfte gingen an die Mission. Während der Französischen Revolution wurde das Kloster verkauft und später als Filiale der Mission neu eröffnet. Die Kirche wurde abgerissen, lediglich die unterirdische Krypta blieb erhalten. Vor Ort gab es historische Räume wie die Krypta aus dem 9. Jahrhundert. Die Abtei war ein Zentrum religiöser und kultureller Aktivitäten, wobei die Reliquien in der Kathedrale von Sens aufbewahrt werden. Die Gebäude wurden später von der Stadtverwaltung genutzt. Die Abtei war auch ein Zuhause für Nonnen und Mönche, die bedeutende Werke und Chroniken hinterließen. Die Abtei war Teil der weiten Netzwerke der Benediktiner und hatte Verbindungen zu anderen Klöstern und kirchlichen Institutionen.
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- Art
- Abtei
- Ort
- Sens
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