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Palais der Ungarischen Königlichen Kammer
Palast in der Slowakei
Das Palais der Ungarischen Königlichen Kammer steht im historischen Stadtkern von Bratislava an der Straße Michalská Nr. 1. Es handelt sich um ein dreistöckiges, vierflügeliges Gebäude mit unregelmäßigem Grundriss und einem Innenhof. Auf dem Tympanon sind Allegorien der Gerechtigkeit und Gesetzgebung abgebildet, die von einem unbekannten Bildhauer aus dem Kreis von Georg Raphael Donner stammen. Zwei Denktafeln markieren den Ort, eine für den Schriftsteller Ľudovít Štúr und eine für die islamischen Manuskripte von Safvet-beg Bašagić. Das Palais war von 1528 bis 1782 Sitz der Königlichen Kammer, einer Finanzbehörde. Von 1802 bis 1848 war es Tagungsort des Landtags und der Repräsentantentafel. 1825 wurde hier die Ungarische Akademie der Wissenschaften gegründet, und 1848 wurden die Märzgesetze verabschiedet. Bis zu den 1950er Jahren war es Sitz verschiedener Justizorgane. Seit 1953 ist das Palais Sitz der Universitätsbibliothek in Bratislava. Im Inneren des Palais gibt es einen Innenhof, der von den Flügeln umgeben ist. Die Räume sind durch verschiedene Flure miteinander verbunden. Auf der Außenseite sind die Denktafeln angebracht, die den historischen Bezug des Gebäudes betonen. Der Blick auf die Straße Michalská und die umliegenden historischen Gebäude bietet einen Eindruck der Lage im Stadtkern. Die Umgebung umfasst die Altstadt von Bratislava sowie die Gasse Schwiebbogen, die heute Podjazd heißt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Palast, Parlamentsgebäude
- Ort
- Bratislava
- Erbaut
- 1800
- Baustil
- Barockarchitektur
- Denkmalstatus
- Denkmalobjekt in der Slowakei
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