Burg Bruck im Weiher
archäologische Stätte in Deutschland
Die Burg Bruck im Weiher war ein abgegangenes Schloss im Ortsteil Oberbruck der Gemeinde Kulmain im Landkreis Tirschenreuth. Sie lag südlich des Ortsteils, etwa 100 Meter westlich der Kapelle St. Helena. Die Anlage war als Bodendenkmal ausgewiesen und stand ursprünglich am Standort Am Weiher, wo heute das Haus Nr. 23 steht. Die Burg war einst von einer Mauer und einem Weiher umgeben, mit einem Bergfried im Norden und zwei Kreuzstockfenstern im Osten. Die Burg wurde im 12. oder 13. Jahrhundert errichtet und wurde im 15. Jahrhundert durch die Hussiten zerstört, doch anschließend wieder aufgebaut. Georg Pfreimder erhielt 1437 Geld zur Erbauung des Sitzes, und 1450 wurde die Veste Bruck offiziell verliehen. Die Familie Pfreimder hielt das Gut bis ins 18. Jahrhundert, als die beiden Sitze endgültig vereinigt wurden. 1871 brannte der Ansitz am Weiher ab, und die anderen Gebäude wurden abgerissen. Heute sind nur die Fundamente der alten Mauer erhalten, die bei der Errichtung des Hauses Nr. 23 im Jahr 1929 zum Vorschein kamen. Die Burg war von drei Seiten mit einer Mauer und einem Weiher umgeben, und von der Kirche führte ein Holzsteg zur Anlage. Die Lage der Burg war strategisch, da sie im Talboden gelegen und von einem Geländesporn umgeben war. Die Burg war einst wehrhaft, da sie in den Lehenbriefen als Veste bezeichnet wurde.
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- Art
- Archäologische Stätte
- Ort
- Bayern
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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