Pomnik ku czci ocalenia Aleksandra III w Augustowie
Denkmal in Polen
Der Pomnik ku czci ocalenia Aleksandra III in Augustów war ein nicht erhaltener Denkmal im Zentrum der Stadt. Er wurde nach der Katastrophe eines russischen Zugs in der Gegend von Borki am 17. oder 29. Oktober 1888 errichtet. Der Zug verunglückte aufgrund zu hoher Geschwindigkeit, doch keine Mitglieder der Zarin-Familie wurden verletzt. Die Statue wurde 1890 von dem Ingenieur S. Byliniecki entworfen und 1891 in der Nähe des alten Postgebäudes, heute eine Musikschule, enthüllt. Der Denkmal war eine 8 Meter hohe schwarze Kolumne aus Gusseisen im koryntischen Stil, auf einem quadratischen Basaltsockel. Auf dem Sockel stand der Text „Boże chroń cara“ in polnischer und russischer Sprache. Oben befand sich eine goldene, zweiköpfige Adlerkugel, umgeben von einem Gitterzaun mit Laternen an den Ecken. Der Bau war ein Zeichen der Dankbarkeit für das unversehrte Überleben des Zaren. Der Pomnik wurde nach der Wiedererlangung der Unabhängigkeit durch Polen abgerissen. Er stand in der Nähe der alten Poststelle und war Teil eines Parks, der ursprünglich als Platz Świętego Mikołaja benannt war. Die Statue war ein Teil der vielen Denkmäler, die im russischen Kaiserreich errichtet wurden, um die Sicherheit und das Wohlergehen der Herrscher zu feiern.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Monument
- Ort
- Augustów
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