📷 Bild: Wikimedia Commons
Château de Montréal
Burg in Frankreich
Die Burg Montréal steht im Département Ardèche, im Gemeindegebiet von Montréal. Sie liegt auf einem Felskegel in 289 Metern Höhe und dominiert die umliegende Landschaft. Die Anlage wurde ursprünglich als romanischer Wehrturm im 12. Jahrhundert errichtet und später durch die Familie Balazuc ausgebaut. Sie war im Mittelalter ein wichtiger militärischer und wirtschaftlicher Standort, der zur Sicherung von Silberbergwerken diente. Die Burg wurde im 17. und 18. Jahrhundert durch verschiedene Adelsfamilien weiterentwickelt. Die Burg ist ein beliebter Besuchsort, der jährlich rund 15.000 Besucher anzieht. Im Frühjahr und Sommer finden mittelalterliche Kurse und Feste statt, bei denen Handwerkskunst und Animationen geboten werden. Der heutige Eigentümer, Hubert Fénestrier, hat die Anlage seit 1998 schrittweise restauriert. Besucher können sieben Räume der Burg erkunden und teilweise den Zugang zum Innenhof und den Wohnräumen nutzen. Die Anlage steht seit 2000 unter Denkmalschutz. Die Burganlage besteht aus einem romanischen Bergfried, einem gotischen und einem renaissancezeitlichen Logis. Sie ist von einer Ringmauer umgeben, die den Zugang zum Innenhof schützt. Im Erdgeschoss des Logis befindet sich ein großer Saal mit Gewölbedecke, der früher als Speiseraum und Burgküche diente. Im Bergfried gibt es eine Zisterne und ein Kommunikationssystem für die Wachen. Die Räume sind heute teilweise für Besucher zugänglich, während andere Bereiche durch die Bewohner der Burg gesichert sind.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg
- Ort
- Montréal
- Denkmalstatus
- eingetragenes historisches Denkmal
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