📷 Bild: Wikimedia Commons
aqueduc de Luynes
archäologische Stätte in Frankreich
Der Aqueduc de Luynes ist ein ehemaliges römisches Brückentunnelwasserleitungsgebäude in Luynes, Frankreich. Es besteht aus fünf Bögen und ist das bekannteste römische Bauwerk im Département Indre-et-Loire. Die Anlage war ursprünglich 1.825 Meter lang und umfasste einen 525 Meter langen erhöhten Fahrweg. Die unterirdische Wasserleitung verlief durch das Dorf Villeronde und war aus Mauerwerk gebaut. Die Bögen erreichen eine maximale Höhe von 8,90 Metern. Der Aqueduct de Luynes wurde im 2. oder 3. Jahrhundert n. Chr. errichtet und diente vermutlich dem antiken Luynes oder dem römischen Lager Caesarodunum. Er blieb bis ins 12. oder 13. Jahrhundert in Nutzung und wurde mehrfach repariert, insbesondere im 10. Jahrhundert unter Karl dem Einfältigen. Die Anlage ist heute gut erhalten, obwohl einige Steine aus den eingestürzten Pfeilern wiederverwendet wurden. Die Anlage verläuft in nordöstlicher Richtung und zieht sich durch das Tal der Arennes. Die Wasserleitung hatte eine Neigung von 1,5 cm bis 2,9 m pro Kilometer. Die sichtbaren Reste der Brücke liegen 1,5 km östlich des Stadtzentrums von Luynes. Die Anlage ist ein wichtiger Teil der römischen Technik und Ingenieurskunst.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Aquädukt, Archäologische Stätte
- Ort
- Luynes
- Denkmalstatus
- klassifiziertes historisches Denkmal in Frankreich
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