📷 Bild: Wikimedia Commons
Erbhof Thedinghausen
Schloss in Deutschland
Der Erbhof Thedinghausen ist ein Herrensitz in der Gemeinde Thedinghausen im niedersächsischen Landkreis Verden. Das heute erhaltene Hauptgebäude wurde ab 1619 vom Erzbischof Johann Friedrich von Bremen für seine Geliebte Gertrud von Hermeling-Heimbruch im Stil der Weserrenaissance errichtet. Das Gebäude zeichnet sich durch drei vorspringende Risalite, dekorative Giebel und Portraitmedaillons aus, die die Geschichte der Familie widerspiegeln. Der Erbhof ist für seine historische Bedeutung und die reiche Architektur bekannt. Er wurde 1621 an den Sohn des Erzbischofs vererbt und veränderte sich durch verschiedene Besitzer. 1998 geriet der Erbhof in Konkurs, wurde aber 2000 an die Samtgemeinde Thedinghausen verkauft. 2011 bis 2014 wurden umfangreiche Restaurierungen durchgeführt, die den Renaissance-Saal und das Dachstuhl-System wiederherstellten. Der Erbhof wird von einem 11 ha großen Park begleitet, der ein Arboretum umfasst. Im Park steht eine über 400 Jahre alte Eibe, die 2023 zum Nationalerbe-Baum erklärt wurde. Sie gilt als dickste öffentlich zugängliche Eibe in Deutschland und soll 1621 gepflanzt worden sein. Die Umgebung bietet somit sowohl historische als auch natürliche Eindrücke.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Schloss
- Ort
- Thedinghausen
- Adresse
- Braunschweiger Str. 1, 27321 Thedinghausen
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