Garnitzenklamm
Der Garnitzenbach hat bei Hermagor im Gailtal eine 4,5 Kilometer lange Klamm in die Karnischen Alpen geschnitten. Auf dem Weg durch die Schlucht wechseln sich Wasserfälle, senkrechte Felswände und smaragdgrüne Gumpen ab. Die Klamm ist zugleich ein geologisches Schaufenster. Der Bach hat Strudeltöpfe ausgeschliffen und legt Gesteinsformationen frei, die sonst tief im Berg verborgen bleiben; an den dauerfeuchten Wänden wachsen geschützte Pflanzenarten. Für die Karnischen Alpen, deren Gesteinsabfolge weit in die Erdgeschichte zurückreicht, ist das ein selten guter Aufschluss. Der Weg ist kein Spaziergang: festes Schuhwerk mit Profil und Trittsicherheit sind Voraussetzung, wettertaugliche Kleidung ebenso. Verpflegung und Wasser müssen mit, denn in der Klamm gibt es keine Einkehr. Begehbar ist sie in der schneefreien Jahreszeit; Parkplätze liegen am Eingang.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text.
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