📷 Bild: Wikimedia Commons
Zamek w Złotym Stoku
Burg in Polen
Der Zamek w Złotym Stok war ein verlassenes Schloss in der südwestlichen Stadtteils von Złoty Stok im Bergbauort des Unteren Schlesien. Es lag auf einer höheren Strecke des Berges. Das Schloss war ursprünglich im 13. Jahrhundert errichtet worden, vermutlich von Eberhard von Reichenstein oder der Familie von Haugwitz. Es wurde mehrfach zerstört, etwa während der Husarenkriege und des Dreißigjährigen Krieges. Die Münzstätte der Fürsten von Ziębice wurde 1507 ins Schloss verlegt, doch später wurde ein eigenes Gebäude für die Münze gebaut. Das Schloss wurde 1722 wieder aufgebaut, war aber nachfolgend in Vergessenheit geraten und schließlich 1842 abgerissen. Das Schloss war ein kleiner Bau mit Sitzungssaal für den Bergbaustaat. Es stand in der Nähe des heutigen Rathauses und war Teil der lokalen Legenden. In der Zeit des Zweiten Weltkrieges wurde ein unterirdischer Tunnel unter dem Grundstück des Bergmanns Richard Mechsner entdeckt. Die Ruinen des Schlosses wurden in der Mitte des 19. Jahrhunderts durch die Stadtentwicklung verdrängt. Auf den Plänen von Friedrich Bernhard Werners aus dem 18. Jahrhundert wird das Schloss mit vier Türmen und einem Dach beschrieben, das an das Schloss in Boborowie erinnert. Das Schloss war ein Teil der lokalen Geschichte und wurde in der Region als Mythenobjekt betrachtet. In der Gegend entstanden später Häuser und Gebäude, die auf das Schloss zurückgingen. Die Ruinen wurden nicht erhalten, und das Schloss existiert heute nicht mehr. Es war ein Teil der bergbaulichen und historischen Landschaft von Złoty Stok.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg
- Ort
- Złoty Stok
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