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Burg Mildenstein
Spornburg oberhalb der Mulde in Leisnig, Mittelsachsen in Sachsen, Deutschland
Die Burg Mildenstein liegt in Leisnig im Landkreis Mittelsachsen, Sachsen. Sie ist eine Spornburg auf einem Felsplateau oberhalb der Freiberger Mulde. Die Burg war ursprünglich als Burg Leisnig bekannt und wurde erst ab dem 14. Jahrhundert als Burg Mildenstein bezeichnet. Sie zählt zu den ältesten Burgen Sachsens und wurde im 10. Jahrhundert als Reichsburg errichtet. Die Burg Mildenstein war ein zentraler Herrschaftssitz im Pleißenland und verzeichnete bedeutende Besitzer wie Wiprecht von Groitzsch und Kaiser Friedrich Barbarossa. Sie besitzt einen 32 Meter hohen, begehbaren Bergfried und eine romanische Burgkapelle. Im 14. Jahrhundert wurde sie unter Markgraf Wilhelm I. umgebaut und verblieb als Amtssitz. Heute ist sie ein kulturelles Zentrum mit einem Rekonstruktionsbereich, einem Heimattiergarten und einem Aussichtsturm. Besucher können den Bergfried besteigen und einen Blick auf Leisnig und das Muldental werfen. Die Burg umfasst mehrere Bereiche, darunter den Rittersaal, das Kornhaus und das Herrenhaus. Die Umgebung bietet Ausblicke auf die Mulde und die umliegenden Landschaften. Die Burg ist Teil der musealen Nutzung und beherbergt historische Räume sowie archäologische Funde.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg, Museum
- Ort
- Leisnig
- Adresse
- Burglehn 6, 04703 Leisnig
- Erbaut
- 900
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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