📷 Bild: Wikimedia Commons
Burg Schärding
Burgruine in Oberösterreich
Die Burg Schärding, auch Schloss Schärding genannt, ist eine mittelalterliche Burg aus dem 12. Jahrhundert und liegt im heutigen Stadtpark von Schärding. Sie steht auf einem Granitfelsen oberhalb des Inns. Die Grafen von Formbach werden als mögliche Erbauer angesehen, und die Burg wurde erstmals 1150 erwähnt. Sie wechselte mehrfach zwischen verschiedenen Adelsfamilien und wurde im 13. Jahrhundert von Herzog Leopold VI. der Glorreiche als gemauerte Burg errichtet. Die Burg spielte eine wichtige Rolle in regionalen und internationalen Ereignissen. 1357 verpfändete Herzog Albrecht I. die Stadt und Burg Schärding an Österreich für 20.000 Goldgulden. 1705 wurde die Burg im Spanischen Erbfolgekrieg von österreichischen Truppen eingenommen, und 1715 kehrten bayerische Truppen zurück. 1724 und 1775 wurden Teile der Burg durch Brandstiftung zerstört. 1809 wurde die Burg endgültig zerstört und nicht wieder aufgebaut. Im heutigen Zustand sind Mauerzüge, der Burggraben und der äußere Torturm erhalten. Das Schlosstor aus dem 15. Jahrhundert war bis 1809 über eine Brücke über den Burggraben erreichbar. Im Schlosshof befinden sich Gebäude, die einst zur Burg gehörten, wie die Musikschule im ehemaligen Kornspeicher. Der 26 Meter tiefe Schlossbrunnen wurde 2003 wiederentdeckt und rekonstruiert. Das Gelände ist seit 1895 ein Park und gehört der Stadt Schärding.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burgruine
- Ort
- Schärding
- Adresse
- Schloßgasse 7, bei
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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