📷 Bild: Wikimedia Commons
Wallfahrtskapelle Gschnitztal
Kapelle in Trins (67413)
St. Magdalena im Gschnitztal ist eine Wallfahrtskapelle und ehemalige Einsiedelei in der Gemeinde Trins im Tiroler Oberinntal. Sie liegt auf einem Felsvorsprung südwestlich von Trins, 1661 m ü. A., etwa 400 m über dem Talboden. Die Kapelle ist über Wanderwege von Gschnitz und Trins sowie einen Klettersteig von Gschnitz erreichbar. Von Gschnitz führen 14 Kreuzwegstationen zur Kapelle. Die Wallfahrtskapelle war ein beliebter Ort für Pilger und wurde von Landesfürsten sowie Kaiserin Maria Theresia unterstützt. Diese spendete jährlich 1000 Gulden. Die Wallfahrt wurde 1787 durch Kaiser Joseph II. eingestellt, blühte aber nach seinem Tod wieder auf. Bis 1938 fanden Bittgänge für eine gute Ernte statt. Die Kapelle hat eine reiche Geschichte und wurde im 13. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt. Die Kapelle besteht aus einem romanischen Langhaus aus dem 13. Jahrhundert und einem gotischen Chor aus dem 15. Jahrhundert. Im Inneren sind Fresken aus dem 13. und 15. Jahrhundert sowie eine Statue der liegenden Magdalena aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts zu sehen. Der Hochaltar besitzt ein Kruzifix mit der hl. Magdalena, das 1958 geschaffen wurde. Die Sakristei und die ehemalige Einsiedelei sind heute als Jausenstation genutzt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Einsiedelei, Kapelle
- Ort
- Trins
- Adresse
- Trins
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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