📷 Bild: Wikimedia Commons
Schloss Halbturn
Schloss in Österreich
Das Schloss Halbturn ist eine barocke Schlossanlage in der Gemeinde Halbturn, im Bezirk Neusiedl am See im Burgenland. Es liegt östlich des Neusiedlersees und wurde zwischen 1701 und 1711 als Jagdschloss für Kaiser Karl VI. errichtet. Im 18. Jahrhundert wurde es von Hofbaumeister Franz Anton Hillebrandt umgebaut und als Sommersitz für Erzherzogin Marie Christine genutzt. Die Schlossanlage steht unter Denkmalschutz und ist in der Österreichischen Kulturgüterliste eingetragen. Das Schloss war nach dem Zweiten Weltkrieg stark beschädigt und wurde nach der Rekonstruktion der Seitenflügel wiederhergestellt. Seit 1955 ist es im Besitz der Familie Waldbott-Bassenheim, die es mit dem Weingut Schloss Halbturn verbindet. Räumlichkeiten im Schloss werden für Ausstellungen und Konzerte genutzt. Die Schlossanlage war bis in das 19. Jahrhundert weitgehend unverändert, bis die heutige Konzeption als Englischer Garten um 1900 entstand. Der barocke Park um das Schloss ist ein bedeutendes gartenarchitektonisches Denkmal und steht unter Denkmalschutz. Er wurde 1737 von Karl VI. angelegt und bis ins 19. Jahrhundert erhalten. Am Rand des Parks steht die Pfarrkirche Halbturn. Die Schlossanlage ist Teil der Österreichischen Kulturgüterliste und hat eine reiche Geschichte, die bis in die Zeit des Kaiser Karl VI. zurückreicht.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Schloss
- Ort
- Halbturn
- Adresse
- Im Schloss 3
- Baustil
- Barockarchitektur
- Architekt
- Johann Lucas von Hildebrandt
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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