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Calzada de Valdunciel
Gemeinde in Spanien
Calzada de Valdunciel liegt in der kastilischen Hochebene, etwa 14 Kilometer nördlich der Provinzhauptstadt Salamanca. Der Ort befindet sich in einer Höhe von etwa 800 Metern und ist Teil der Autonomen Gemeinschaft Kastilien-León. Die Gemeinde liegt in der Nähe von Nachbarorten wie Salamanca und ist über die Via de la Plata verbunden, einer antiken Handelsstraße, die heute Teil des Jakobswegs ist. Die Region ist von trockenen Böden geprägt, die für den Anbau von Weizen und anderen Feldfrüchten geeignet sind. Calzada de Valdunciel wurde im 11. Jahrhundert von kastilisch-leonesischen Truppen aus den Händen der Mauren zurückerobert. Die Region war Teil der Reconquista und wurde von Christen aus dem Norden sowie Flüchtlingen aus Al-Andalus wiederbesiedelt. Im Ort selbst gab es im Laufe der Zeit Händler, Handwerker und Dienstleister, die sich niederließen. Die Bevölkerung entwickelte sich durch die Mechanisierung der Landwirtschaft und den Verlust von Arbeitsplätzen im 20. Jahrhundert. Der Ort ist für seine archäologischen Funde bekannt, darunter römische Meilensteine und ein Grabmonument. Die Fuente Buena ist ein Rest eines antiken Grabmonuments mit einer erkennbaren liegenden weiblichen Figur. Auf einem Platz beim Ortsausgang sind zerbrochene Überreste mehrerer römischer Meilensteine ausgestellt, die im Mittelalter als Brückenpfeiler genutzt wurden. Die Iglesia de Santa Elena wurde im 16. Jahrhundert errichtet und verfügt über ein spätbarockes Altarretabel im Stil des Churriguerismus.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Spanien
- Ort
- Provinz Salamanca
- Seehöhe
- 800 m
In der Nähe
- Vía de la Plata209 m
- Valdunciel2.6 km
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