Ehem. Gewerkensitz, Löllinger Schloss (Zechnerhof, Dickmann-Schlössl)

📷 Bild: Wikimedia Commons

SchlösserKärntenBezirk Kärnten

Ehem. Gewerkensitz, Löllinger Schloss (Zechnerhof, Dickmann-Schlössl)

Denkmalgeschütztes Objekt in Hüttenberg (41405)

Das Schloss Lölling, auch als Jagdschloss Lölling oder Zechnerhof bekannt, ist ein denkmalgeschütztes Gebäude in der Ortschaft Lölling Graben in Hüttenberg, Kärnten. Es wurde 1834 als Gewerkensitz errichtet und später als Jagdschloss von Erzherzog Franz Ferdinand genutzt. Das Gebäude ist ein Biedermeierbau mit einem Walmdach und einem risalitartigen Vorbau an der Nordseite. Franz Ferdinand kaufte das Schloss 1886 für 20.000 Gulden und nutzte es als Jagdschloss. Er pachtete ein angrenzendes Jagdrevier und erwarb weitere Reviere, darunter das 797 Hektar umfassende Lavanttal. Das Schloss war der einzige Bau, den er unverändert übernahm. In den Jahren 1896 bis 1914 verbrachte er hier auch Teil seiner Genesung. Das Schloss wurde mit Antiquitäten und 1495 gerahmten Bildern eingerichtet. Im Schloss befinden sich Wohnräume, ein Gang mit Antiquitäten, eine Küche und ein Telefonzimmer. Der Garten und ein Wirtschaftsgebäude mit Pferdestall und Wagenremise gehören zum Ensemble. Nach dem Tod Franz Ferdinands ging der Besitz an seine Familie. 1964 erwarb Hellmuth Dresler das Schloss, und es wurde später von einer Niederländerin restauriert und mit einem Park versehen.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Schloss, Gewerkenhaus
Ort
Hüttenberg
Adresse
Graben, Lölling, bei
Denkmalstatus
Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich

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