📷 Bild: Wikimedia Commons
Wasserburg Riedern
archäologische Stätte in Deutschland
Die Wasserburg Riedern war eine mittelalterliche Wasserburg im heutigen Ortsteil Riedern der Gemeinde Eichenbühl im Landkreis Miltenberg. Sie liegt am Nordostrand des Odenwaldes und am Südrand des Spessarts, in der Region Bayerischer Untermain. Die Burg war Stammburg des Adelsgeschlechtes von Riedern und wurde 1369 erstmals urkundlich erwähnt. Sie war eine Ganerbenburg, die von verschiedenen Zweigen des Geschlechts geteilt wurde. Die Wasserburg war bis ins 16. Jahrhundert in Besitz der Riedener und wurde später von verschiedenen Lehensherren übernommen. 1780 wurde das Torhaus als Jagdschlösschen umgebaut, und der Bergfried wurde niedergelegt. 1803 kam die Burg an die Fürsten von Leiningen, später an Baden und Hessen, und 1816 an Bayern. 1974 wurde das Anwesen mit dem Ort in die Gemeinde Eichenbühl eingemeindet. Die Wasserburg besitzt zwei breite Wassergräben und eine mächtige Burgmauer aus Sandstein. Das Anwesen umfasst ein Fachwerkgebäude, ein Wohnhaus aus dem 18. Jahrhundert und ein Bildhäuschen mit den Initialen MR und dem Jahr 1789. Die Burg ist als Baudenkmal in der Bayerischen Denkmalliste eingetragen und befindet sich in Privatbesitz. Die Umgebung um die Burg wird von der Erf begrenzt, die heute noch die Reste der Burg umfließt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Archäologische Stätte, Burgruine
- Ort
- Eichenbühl
- Adresse
- Forsthausstraße 5
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
In der Nähe
- Bodendenkmal in Eichenbühl, #D-6-6322-001018 m
- Neunkirchen4.2 km
- Lichtermuseum Wettersdorf4.2 km
- Liebfrauenkapelle (Dornberg)5.2 km
- Eichenbühl5.6 km
- Sender Rauenberg7.8 km
QR-Code