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Cortes de la Frontera
Gemeinde in der Provinz Málaga, Andalusien, Spanien
Cortes de la Frontera liegt in den zerklüfteten und bewaldeten Bergen der Serranía de Ronda, etwa drei Kilometer östlich des Flusses Guadiaro in einer Höhe von rund 635 Metern. Die Gemeinde umfasst die Dörfer El Colmenar und Cañada del Real Tesoro sowie den bereits verlassenen Weiler La Sauceda. Die Nachbarorte umfassen die Stadt Ronda, die etwa 34 Kilometer nordöstlich entfernt ist, und den Felsen von Gibraltar, der etwa 95 Kilometer südlich liegt. Das Klima ist gemäßigt bis warm, mit überwiegend winterlichen Niederschlägen. Der Ort wurde vermutlich erst in der Phase der Neu- oder Wiederbesiedlung nach der Christenreconquista im Jahr 1485 gegründet. In der Geschichte spielten Ereignisse wie der Aufstand der Morisken in den Alpujarras und der Serranía de Ronda 1570 sowie der Spanische Bürgerkrieg 1936–1939 eine Rolle. Die Bevölkerung war lange von der Landwirtschaft abhängig, wobei Getreide, Wein, Oliven und Gemüse wie Bohnen und Kichererbsen kultiviert wurden. Im 18. Jahrhundert gab es einen wirtschaftlichen Aufschwung, der auf die illegale Schnapsherstellung beruhte. Cortes de la Frontera ist bekannt für seine barocken und mudéjarischen Bauwerke, darunter die Iglesia de Nuestra Señora del Rosario, die Casa de los Valdenebro und die Casa del Colarte. Das Rathaus aus dem 18. Jahrhundert und die Stierkampfarena aus dem Jahr 1894 sind ebenfalls sehenswert. In der Umgebung liegen die Casa de Piedra, ein Felsblock mit Nischen aus dem 5. oder 6. Jahrhundert, und der Torre del Paso, ein maurischer Wachturm.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Spanien
- Ort
- Málaga
- Seehöhe
- 633 m
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