Abbaye-aux-Bois

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KlosterÎle-de-FranceBezirk Île-de-France

Abbaye-aux-Bois

Kloster in Frankreich

Die Abbaye-aux-Bois war ein Zisterzienserinnen-Konvent in Paris, der in den Straßen Rue de Sèvres 16 und Rue de la Chaise 11 im 7. Arrondissement stand. Die Abtei wurde 1202 in Ognolles gegründet und später nach Paris verlegt. Sie war Teil der Zisterzienser und entwickelte sich durch Schutz von Papst und König sowie Spenden aus Adel und Bürgertum. Im 17. Jahrhundert fand die Abtei schließlich in den Gebäuden der Annuntiatinnen in Paris einen neuen Sitz. Die Abtei war bekannt für ihre Bildungstätigkeit, wobei die Nonnen hauptsächlich Töchtern der höchsten Gesellschaftsschicht die Erziehung vermittelten. Die Gemeinschaft war fast ausschließlich aus Adligen bestehend, und die Schülerinnen mussten jährlich 400 Livres Schulgeld zahlen. Nach der Französischen Revolution wurde die Abtei 1792 aufgelöst, und die Gebäude wurden als Nationalgut genutzt. Die Kirche blieb erhalten und wurde 1802 wieder als Teil der Pfarre Saint-Thomas d‘Aquin genutzt. In den Gebäuden lebte Madame Récamier von 1819 bis 1849, wo sie ihren Salon betrieb, der zu einem bedeutenden Treffpunkt für Literaten wie Chateaubriand, Lamartine und Balzac wurde. Die Abtei wurde 1904 aufgelöst, und die Gebäude wurden abgerissen, um Platz für die Rue de Sèvres, die Rue Récamier und den Square Roger-Stéphane zu schaffen. An der Stelle der alten Kapelle steht heute das Théâtre Récamier.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Abtei
Ort
Paris

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