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Frischenkofel
Berg in den Karnischen Alpen an der Grenze Kärnten / Friaul-Julisch Venetien
Der Frischenkofel ist ein 2238 Meter hoher Berg im Grenzgebiet zwischen Österreich und Italien, in den Karnischen Alpen. Er liegt westlich der Plöckenpass Straße und ist bekannt unter dem Namen Cellon. Die Staatsgrenze verläuft direkt über seine Gipfelregion. Der Name wurde nach dem Ersten Weltkrieg in die Literatur und Karten eingeführt, während der ursprüngliche Name Cellon vor Ort weiterhin verwendet wird. Der Frischenkofel war während des Ersten Weltkriegs ein strategisch wichtiger Punkt. Italienische Truppen besetzten den Gipfel 1915 und beschossen Talorte. Simon Steinberger und seine Freiwilligen überwältigten die italienische Stellung am Ostgipfel und konnten die Bedrohung für Kötschach-Mauthen beenden. Im Juli 1915 gelang Steinberger auch der Einbruch am Westgipfel. Für seine Tapferkeit wurde er mit der Tapferkeitsmedaille in Gold ausgezeichnet. Im Oktober 1917 konnten österreichische Verteidiger die italienischen Stellungen ohne Widerstand einnehmen. Vom Plöckenpass aus führen mehrere Wege zum Gipfel. Auf italienischer Seite führt der Normalweg über die Collinetta-Alm und die Grünen Schneid. Auf österreichischer Seite gibt es den Cellonstollen, einen unterirdischen Nachschubweg aus dem Ersten Weltkrieg, und den Oberst-Gressel-Klettersteig. Von der Cellonschulter aus können verschiedene Routen gewählt werden, darunter der Steinbergerweg durch die Ostrinne und der Weg ohne Grenzen über den Südostgrat.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Berg
- Ort
- Paluzza
- Seehöhe
- 2241 m
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