📷 Bild: Wikimedia Commons
Königsborn
Ortsteil von Biederitz
Königsborn ist ein Ortsteil der Gemeinde Biederitz im Landkreis Jerichower Land in Sachsen-Anhalt. Der Ort liegt etwa zehn Kilometer östlich von Magdeburg, zwischen Dünen und Auen der Elbe. Die Gemarkung gehört zum Elbe-Elster-Tiefland und zum Zerbster Land, zwei ackergeprägten Kulturlandschaften. Die Bundesstraße 184 und 246 sowie der Bahnhof Biederitz–Trebnitz verlaufen durch den Ort. Königsborn hat eine reiche Geschichte, die bis in die Jungsteinzeit zurückreicht. Im 13. Jahrhundert wurde der Ortsname auf Konigsborne geändert. 1767 gründete Christoph Goßler eine Seidenfabrik, die 1779 pleiteging. 1813 fand ein Gefecht der Befreiungskriege statt, bei dem preußische Truppen gegen französische Truppen kämpften. Im 19. Jahrhundert verdoppelte sich die Einwohnerzahl, und das Gut umfasste 480 Hektar Land. 1928 wurde Königsborn zur Landgemeinde. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Schloss in Neu Königsborn zu einem Altersheim, und die Landwirtschaft ging in eine Genossenschaft über. Der Ort ist geprägt von landwirtschaftlichen Flächen und historischen Bauten. 1863 wurde der erste Dampfpflug Preußens getestet, und bis 1945 gab es eine erfolgreiche Pferde- und Rinderzucht. Die Landwirtschaft blieb bis in die 1990er Jahre prägend, wobei die Flächen heute von einer Agrargenossenschaft bewirtschaftet werden. Die historischen Schlösser sind denkmalgeschützt, und das Schloss Neu Königsborn wurde 2017 saniert. Die Verkehrsanbindung ist gut, und der Ort ist Teil der regionalen Infrastruktur.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Ortsteil
- Ort
- Biederitz
- Seehöhe
- 49 m
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