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Abtei Hasnon
Kloster in Frankreich
Die Benediktiner-Abtei Saint-Pierre de Hasnon wurde 670 als Doppelkloster gegründet und liegt am rechten Ufer der Scarpe im Ort Hasnon. Sie war ursprünglich Teil der Herrschaft der Familie Johanns und Eulalias, die dem Kloster ihr Gut schenkten. Die Klosterkirche wurde 691 geweiht, und die Abtei war bis ins 15. Jahrhundert im Grenzgebiet zwischen Frankreich und dem Kaiserreich gelegen. 1477 kam sie unter Habsburg, und 1555 wurde sie an Spanien abgetreten. 1659 fiel sie an Frankreich, und 1678 wurde Hasnon Grenzort. Die Abtei war bis 1792 bestehend, bis die Revolutionäre sie auflösten. Die Klosterkirche und einige Gebäude sind heute noch das geografische Zentrum von Hasnon. Die Abtei war von bedeutenden Persönlichkeiten wie Irmentrud, der Ehefrau Karls des Kahlen, und Graf Balduin VI. von Flandern geprägt. 1125 brannte die Kirche nieder, und 1149 wurde eine romanische Kirche mit 76 Meter Länge und 22 Meter Breite errichtet. Der Glockenturm war 66 Meter hoch. Besucher können die historischen Gebäude und die Klosterkirche besichtigen, die heute als Pfarrkirche dient. Die Abtei war bis ins 18. Jahrhundert von verschiedenen Äbten und Äbtissinnen geleitet, darunter Mathias Leroulx, der 1676 starb, und Bernard Taffin, der 1685 verstarb. Die Abtei war auch von Mönchen wie Allard, Régnier und Tomelle geprägt, die wichtige Werke und Reformen leiteten. Die Abtei war ein Zentrum der Benediktiner-Regel und hatte eine bedeutende Rolle in der Region.
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- Art
- Abtei
- Ort
- Hasnon
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