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Heroldsbach
Gemeinde im Landkreis Forchheim in Bayern
Heroldsbach liegt im Hirtenbachtal, etwa fünf Kilometer südwestlich von Forchheim. Der Ort wird vom Hirtenbach durchflossen, der zu mehreren Fischteichen aufgestaut wird. In der östlichen Nachbargemeinde Hausen mündet der Bach in die Regnitz. Die Gemeinde grenzt an Hallerndorf, Hausen, Hemhofen und Adelsdorf. Sie besteht aus fünf Gemeindeteilen, darunter das Pfarrdorf Heroldsbach und die Dorfe Oesdorf, Poppendorf und Thurn. Heroldsbach wurde erstmals 1007 als „Herigoldesbach“ urkundlich erwähnt. Der Ort gehörte zum Königshof in Forchheim und wurde 1478 von den Freiherren von Löffelholz mit dem Schloss Thurn versehen. 1923 wurde die Pfarrei wieder gegründet, und 1971 schlossen sich die Gemeinden Heroldsbach, Thurn und Oesdorf zusammen. Bekannt wurde der Ort durch die „Krenweiber“, die Meerrettich-Frauen mit Gewürzen und Tee durch Bayern zogen. Heroldsbach ist bekannt für seine Kirchen, darunter die Pfarrkirche St. Michael und die Filialkirchen in den Gemeindeteilen. Im Ort steht ein Mahnmal für die Gefallenen, und in Thurn befindet sich das Schloss Thurn, das als Erlebnispark umgestaltet wurde. Die Gemeinde verfügt über mehrere Chöre, Musikvereine und eine Musikschule. Der Fränkische Marienweg verläuft durch den Ort.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
- Ort
- Landkreis Forchheim
- Seehöhe
- 280 m
- Website
- https://www.heroldsbach.de/
In der Nähe
- Bodendenkmal in Heroldsbach, #D-4-6332-01931.4 km
- Erlebnispark Schloss Thurn1.6 km
- Hausen3.0 km
- Bodendenkmal in Baiersdorf, #D-5-6332-00144.8 km
- Baiersdorf5.4 km
- Bodendenkmal in Forchheim, #D-4-6232-03214.6 km
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