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Burgstall Schlössle

abgegangene hochmittelalterlichen Burg

Die Burgstall Schlössle ist eine abgegangene hochmittelalterliche Höhenburg in Treuchtlingen, Bayern. Sie liegt auf 468,6 m ü. NHN an einer Bergecke über dem Zusammenfluss des Stegelgrabens in den Möhrenbach. Der heutige Burgstall befindet sich etwa 850 Meter nordnordöstlich der Ortsmitte des Gemeindeteiles Haag. Die Anlage ist als Bodendenkmal geschützt, wobei Teile der Wallanlagen sichtbar sind, während ein Großteil durch Steinbruchbetrieb zerstört wurde. Die Burganlage entstand vermutlich im 10. Jahrhundert und folgt der Bauart des Frühmittelalters. Sie gehört zu den frühen Burgen des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen. Angeblich gehörte die Burg den Herren von Kalantin ab 1028 und wurde 1263 durch Herzog Ludwig dem Strengen zerstört. Die Anlage war ursprünglich durch einen 120 Meter langen Wall und Graben geschützt, wobei der Wall vom östlichen zum nördlichen Steilhang verlief. Der Burgstall liegt in der Flur Altenburg an einer Bergecke, die nach Norden und Osten steil in die Täler abfällt. Die südliche Hälfte der Anlage ist durch Steinbruchbetrieb zerstört. Der Wall war 120 Meter lang und leicht gebogen, mit einer Durchgangsöffnung und drei rechtwinkligen Biegungen. Die Innenfläche der Burg war etwa 80 Meter lang, aber an der Nord- und Ostseite fehlen Befestigungen. Der Wall bestand aus einer gemörtelten Mauer, wie aus dem Steinbruchanschnitt erkennbar.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Archäologische Stätte, Burgstall
Ort
Treuchtlingen
Denkmalstatus
Bodendenkmal
Quellen:Burgstall Schlössle (CC0-1.0)

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