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Residenz Ellingen
Schloss in Ellingen
Die Residenz Ellingen ist ein Schloss in der Stadt Ellingen im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen. Es war bis 1789 Residenz des Landkomturs der Ballei Franken des Deutschen Ordens. Die heutige Schlossanlage wurde zwischen 1708 und 1760 errichtet und umfasst mehrere mittelalterliche und Renaissance-Bauten. Der Hauptbau entstand 1717–1721 unter Leitung von Karl Heinrich von Hornstein. Die Anlage umfasst einen Hof, eine Schlosskirche, einen Ökonomiehof und einen Schlosspark. Das Schloss war bis 1954 Ausweichquartier der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg. Die Prunkräume im südlichen Hauptflügel und im Ostflügel sind mit Seiden- und Papiertapeten sowie barocken Möbeln ausgestattet. Im Westflügel befindet sich das Kulturzentrum Ostpreußen mit Ausstellungen. Die Schlosskirche, barockisierte im 18. Jahrhundert, dient heute auch als Konzert- und Hochzeitsort. Die Anlage umfasst einen Schlosspark, der ursprünglich barock gestaltet war und später zu einem Englischen Landschaftsgarten umgebaut wurde. Der Park ist heute drei Hektar groß und beherbergt einen 200 Jahre alten Ginkgo. Die Schlossbrauerei, das Rentamt und die Baumschule der Familie von Wrede liegen im Gutshof. Teilweise werden Stallungen und Nebengebäude für Pferde und eine Malschule genutzt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Palast, Schloss, Archäologische Stätte, königlicher Palast
- Ort
- Ellingen
- Adresse
- Schloßstraße 9, 91792 Ellingen
- Baustil
- Barockarchitektur
- Architekt
- Franz Keller
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