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Karlshagen
Gemeinde im Landkreis Vorpommern-Greifswald, Mecklenburg-Vorpommern
Karlshagen ist ein Seebad auf der Insel Usedom, nördlich von Trassenheide und südlich von Peenemünde. Die Gemeinde wird vom Amt Usedom-Nord verwaltet und liegt im Landkreis Vorpommern-Greifswald. Die Ansiedlung wurde 1829 als Fischerkolonie gegründet und erhielt 1836 den Namen Carlshagen, benannt nach dem Regierungsrat Carl Triest. Die Entwicklung des Ortes wurde durch die Nähe zur Heeresversuchsanstalt Peenemünde beeinflusst, wodurch Karlshagen bis 1945 ein Sperrgebiet war. Karlshagen war während des Zweiten Weltkriegs ein Zentrum militärischer Forschung und beherbergte Zwangsarbeiterlager, KZ-Häftlinge und Kriegsgefangene. Die Bombenangriffe im Jahr 1943 führten zu zahlreichen Toten, darunter viele Zivile. Heute erinnert eine Mahn- und Gedenkstätte an diese Ereignisse. Der Ort ist ein beliebter Erholungsort mit 3751 Gästebetten und über 569.000 Übernachtungen im Jahr 2019. Der Hafen, der Campingplatz und die Radwege sind wichtige Angebote für Touristen. In Karlshagen gibt es eine evangelische Kirche, einen Promenadenplatz mit Konzertpavillon, einen Hafen mit Hotel und gastronomischen Einrichtungen sowie ein Dünencamp. Die Region ist für Radfahrer attraktiv, da Radwege zu historischen Stätten wie den Peenebunkern und dem Bahnhofstunnel führen. Der Ort verfügt zudem über eine Grund- und Regionale Schule. Der Tourismus spielt eine zentrale Rolle in der Wirtschaft des Ortes.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Seebad, Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
- Ort
- Amt Usedom-Nord
- Seehöhe
- 3 m
- Website
- http://www.karlshagen.de
In der Nähe
- Amt Usedom-Nord943 m
- Mölschow3.7 km
- Trassenheide3.0 km
- Heeresversuchsanstalt Peenemünde4.2 km
- Schmetterlingsfarm Trassenheide4.7 km
- Peenemünde4.2 km
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